Nach Stephans ausfuehrlichen Bericht der Reisegruppe Ostkueste ist nun die Reisgruppe Cairns/Fischerboot an der Reihe und ich verabschiede mich damit gleich mal fuer knapp 3 Monate.
Aber nun mal von vorn:
Stephan hat ja unsere Trennung schon vermeldet und ich moechte mich hier gleich noch mit outen. Auch ich hatte leicht feuchte Augen als die „Burschen“ von der Insel verschwanden, nicht wissend wann wir uns das naechste Mal auf ein Bier und spannende Geschichten sehen werden.
Anyway, nach einer letzten Nacht in Melbourne stiegen Romy und ich am 1. Maerz ziemlich zeitig und leicht verkatert ins Flugzeug nach Cairns um am kommenden Sonntag, den 6. Maerz in See zu stechen. Was dem aufmerksamen Leser aber nun nicht verborgen bleiben sollte, ist, dass heute schon der 18. Maerz ist und wir immer noch im Hafen sind. Dies ist aber der australischen Arbeitsmentalitaet und einigen anderen unagenehem Dingen geschuldet. Zumdindest blieb mir in den vergangen Wochen Zeit mich auf die kommenden Aufaben vernueftigen einzustellen und vorzubereiten und ganz wichtig, einige tolle Geschichten zu erleben.
Nachdem wir nun also am 1. Maerz in Cairns eingetroffen sind, hat Romy als erstes ein Auto von einen Freund besorgt um ein wenig flexibel zu sein. Danach buchten wir uns fuer 6 Tage in ein kleines Hotel ein um noch ein wenig den Luxus von bequemen Betten, Pool und anderen Dingen zu geniessen.
Ab dem 3. Maerz machten wir dann die erste Begegung mit unserer neuen „Heimat“. Die PERPETUA ist ein 30 Jahre altes Fischerboot welches, als wir es das erste Mal sahen noch auf dem Trockenen stand. Nach etwa 15 Minuten auf dem Boot erhob sich dieser staehlerne Koloss langsam und wurde mit einer noch maechtigeren Geraet in Richtung Hafenbecken befoerdert. Das war der Anfang unserer bis heute andauernden unbezahlten Taetigkeit. Ohne Spass, ich arbeite mir seit 2 Wochen den „Buckel“ wund und das alles fuer lau. Als ich nachfragte ob es nicht doch etwas gibt, bekam ich die Antwort, dass ich dies fuer meine Arbeit tue und danach genug Geld verdiene um diese Zeit kompensieren zu koennen.
Die Arbeit besteht hauptsaechlich darin, dass ich mit Mat (unser 2. Skipper) das Boot mit allen wichtigen Dingen belade was man fuer eine dreimonatige Fischerreise benoetigt. Keine Ahnung ob ich jetzt hier alles aufzaehlen sollte, aber um der Vollstaendigkeit halber werde ich das tun.
- Netze, Ketten, Kisten, Lebensmittel, Werkzeug, Waschmaschine, Wasser, Oel usw.-Dazu muss ich sagen, dass ich hier wirklich hart arbeite, alles vorher erlebte stellt diese Geschichte in den Schatten. Mal ohne Spass, ich habe daheim und auch bei meinem letzten Besuch hier schon ne Menge richtig harter Arbeit erlebt. Aber dafuer bitte kein Mitleid, denn das hier habe ich selbst gewollt. Ansonsten ist es schon krass, dieses Erlebnis Hafenarbeit. Man hat den Eindruck unter echt harten Typen zu sein die nur eins kennen. ARBEIT UND BIER
- Netze, Ketten, Kisten, Lebensmittel, Werkzeug, Waschmaschine, Wasser, Oel usw.-Dazu muss ich sagen, dass ich hier wirklich hart arbeite, alles vorher erlebte stellt diese Geschichte in den Schatten. Mal ohne Spass, ich habe daheim und auch bei meinem letzten Besuch hier schon ne Menge richtig harter Arbeit erlebt. Aber dafuer bitte kein Mitleid, denn das hier habe ich selbst gewollt. Ansonsten ist es schon krass, dieses Erlebnis Hafenarbeit. Man hat den Eindruck unter echt harten Typen zu sein die nur eins kennen. ARBEIT UND BIER
Nun kommen wir mal zum wirklich spannenden Teil, dem Teil wo ich Euch die Personen vorstelle, mit denen ich die kommenden 3 Monate verbringen werde.
Wir fangen mal ganz oben in der Hirarschie an, dem Sikpper. Robert (Bob) Lane ist der aelteste Skipper an der Ostkueste Australiens und eines seiner ersten Statements war: „Demokratie gibt es auf dem Boot nicht!!!!“. Er ist ein 76 jaehriger Mann der mich oft an einige Familienmitglieder erinnert. Staendig wird einem erzaehlt wie teuer alles ist (Werkzeug, Klamotten usw.) und das man sorgfaeltig damit umgehen soll. Allen, aber wirklich allen Mist hebt er auf, es keonnten ja mal wieder schlechte Zeiten kommen und er ist sehr Oberlehrerhaft. Beim letzten Punkt bin ich noch sehr entspannt, sind doch einige Geschichten echt spannend, informativ und helfen mir sehr beim einleben auf dem Kahn. Des Weiteren laesst er mich deutlich spueren das ich nichts weiter bin als ein Fischer der keine Ahung hat was ihn erwartet.
Der naechste in der bereits beschriebenen Hirarschie ist Mat. Er ist der 2 Skipper und ein wirklich netter Typ. Er teilt alles und ist ein s.g. Arbeitstier. Erst heute hat er gesagt:“ wenn du so hart und schnell arbeitest wie ich, dann bin ich beeindruckt“. Toller Satz, wenn man ihn beim arbeiten beobachtet. Der rennt ueber das Boot als wuerde es kein morgen geben. Springt und steigt ueber Kanten, Hafenmauern und Bootsdaecher ohne mit der Wimper zu zucken – das alles in „Flip Flops“. Naja, ich gebe mir zumindest Muehe das ich nicht vom Boot falle. Also immer schoen na Hand an irgendeiner Kante oder Seil.
Die vierte ist im Bunde ist Romy, welche ja schon in anderen Beitraegen vorgstellt wurde. Sie ist unser Koch und tut dies wirklich gut. Beide schweben wir gerade auf einer Welle der Euphorie, denn ist solch ein Abenteuer nun wirklich nicht in jedem Leben zu finden. Romy hat dies zwar schon einmal erlebt, kann aber nur mit Begeisterung davon berichten.
Diese drei Personen und ich begeben sich nun ab dem 19.3.2011 auf grosse Reise um so richtig viele Prawns (Garnelen) zu fangen, um dann hoffentlich auf eine Sorgenfreie Reisezeit blicken zu koennen.
All unsere Erlebnisse werden dann mit ganz grosser Sicherheit in aller Ausfuehrlichkeit hier zu lesen sein. Jedoch muessen sich alle Freunde unserer Seite damit ein wenig gedulden, da dieser Arbeitseinsaz, wie bereits geschrieben, 3 Monate vorsieht und wir bis dahin ganz selten die Moeglichkeit haben werden online zu gehen.
Ich wuensche allen einen schoenen Start in den Fruehling, ein tolles Osterfest und viel Gesundheit.
Bis bald Robert
Fuehrerhaus
Cairns Hafen
Kueche mit Wohnbereich
Kuehl- und Verarbeitungsbereich
Das Boot
Der Kapitaen
Die Koechin
Der Bootsjunge
Boot von oben
mein Zimmer










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