Ein sonniges Hallo an alle auf der anderen Seite der Welt!
Wir haben uns nun ziemlich lang nicht mehr gemeldet...das tut uns Leid. Es hat sich seit unserem letzten Beitrag einiges veraendert und unsere Reise quer durchs Land hat quasi begonnen.
Der letzte Stand waren Jobaussichten auf einem Boot das Garnelen fischt. Darauf kann als Deckhand, oder Koch gearbeitet werden. Romy kannte den Captain und war sicher mit an Bord. Leider war nur noch ein Platz in dieser Crew frei und Robert vervollstaendigte diese. Aber kein Problem, denn ich reise von nun an mit Janos und Ronny weiter. Wir verabschiedeten uns von Phillip Island, liessen mit leicht feuchten Augen Marcel, Robert & Romy zurueck und fuhren nach Melbourne. Diesmal jedoch nur fuer einen kurzen Aufenthalt. Ich zeigte den Jungs ein wenig die Stadt, wir gingen bouldern und schliefen wie ueblich am Brighton Beach mit Blick auf die Skyline.
Nach 4 Tagen bekamen wir dort nochmal Besuch von Romy & Robert, die sich am naechsten Morgen in ihr Flugzeug nach Cairns setzten. Nach einigen Glaesern Wein fuhr ich beide, zusammen mit Janos, zum Airport und wir verabredeten uns fuer in 3 Monaten in Cairns. Nachdem wir wieder in Brighton angekommen waren, hatte noch jemand seine ersten schlechten Erfahrungen mit dem guten australischen Wein gemacht. Schlafend und zusammengekauert sass er im Stuhl und wollte nur noch in ein Bett.
Am naechsten Morgen, oder sagen wir besser Mittag, ging es auf dem Hume Highway Richtung Sydney. Geschuldet durch das spaete Aufstehen, kamen wir nur gute 300km und uebernachteten am Lake Hume. Wir fanden einen Platz direkt am See und nach dem Standardessen (Nudeln mit Pesto oder Tomatensouce), Nachtfotos & Bier bereiteten wir uns fuer die naechsten ca. 600km am naechsten Tag vor.
Angekommen in den Blue Mountains (60km westlich von Sydney) hatten wir noch Zeit fuer einen Einkauf und checkten danach, fuer einen sicheren Stellplatz mit heisser Dusche, auf dem Caravan Park in Katoomba ein. Uebrigens kann es auch auf ca. 1000 Hoehen Metern recht kalt werden...zumindest so, dass auch wir Muetzen aufsetzen mussten (kleiner Trost fuer alle Daheimgebliebenen und bei Minusgraden Bibbernden). Der sonnige Morgen versprach einen grandiosen Tag mit wunderschoenen Aussichten. Wir fuhren einen Aussichtspunkt nach dem anderen an, wanderten und genossen den weiten Blick in den Canyon. Die Landschaft laesst sich vielleicht mit einer Mischung aus dem Grand Canyon (Kleinformat) und der Saechsischen Schweiz (Sandsteinfelsen), am besten beschreiben. An einem solchen Aussichtspunkt inmitten des National Parks uebernachteten wir und fruehstueckten an einem der wahrscheinlich schoensten Plaetze, wo man Haferflocken nur essen kann. Ein kleines Felsplateau mit Blick in die Ebene Richtung Sydney. Kakadus zogen von Baum zu Baum, auf dem Fluss waren die ersten Boote zu sehen und die Sonne begann zu brennen. Ein grandioser Start in den Tag!
Nachdem wir das Bild so lang wie moeglich in unsere Koepfe brannten, zogen wir los Richtung Sydney. Die kurze Strecke von ca. 60km war schnell hinter uns gebracht und die erst beste Waescherei wurde angesteuert. Die erste freundliche asiatische Waschsalonbesitzerin die ich getroffen habe! Alle anderen sind immer ziemlich wortkarg und irgendwie pisst...sie war das Ganze Gegenteil und bekam dafuer nen Dollar Trinkgeld. Als alles fertig war ging es direkt zum Bondi Beach...wir waren voellig unterozeanisiert. Jeder der schon einmal Bilder gesehen hat, oder diverse Geschichten von dort gehoert hat weiss quasi ein bisschen Bescheid. Der Lonley Planet beschreibt das Ambiente am Bondi ziemlich gut: Viele Moechtegern-Models ins knappen Bikinis und jede Menge cooler Surfertypen. Und das alles in Massen! Es fehlten quasi nur noch die Strandliegen. Mir persoenlich waren das zu viele Menschen auf einem Haufen, obwohl die Maedels schon gut aussahen, aber irgendwie hat das eben auch komisch auf mich gewirkt. Nun ja, wir versuchten eine Moeglichkeit zum schlafen zu suchen, wurden allerdings nach 2 stuendiger Irrfahrt durch die Strassen Sydneys, enttaeuscht und checkten letztendlich in einem Caravan Park fuer eine Nacht ein. Unser zweiter und letzter Tag in Sydney laesst sich mit einer Touri-Runde vergleichen. Wir starteten an der Bibliothek, wanderten zur Oper, danach zum Hafen, assen, machten Fotos und froehnten dem Feuerwerk zum Mardi Gras Festival. Insgesamt schon ganz okay...aber Melbourne ist schon die schoenere Stadt in meinen Augen, mit mehr Flair und weniger Schicki-Micki.
Wir fuhren also abends noch aus der Stadt raus und uebernachteten am Shelly Beach. Danach gings weiter nach Swansea und zum Caves Beach. Da haben wir glatt einen Tag mehr verbracht und jeder der die Fotos sieht weiss warum. Ein wunderschoener Platz zum schlafen...direkt am Strand, mit Dusche wo man das Meer sehen kann und einfach allem was dazu gehoert. Mit einem Wort: traumhaft!
Von Caves Beach fuhren wir ueber Newcastle und versuchten erneut dort einen Job zu bekommen. An einem der groessten Kohlehaefen geht man schon davon aus, dass irgendjemand nne Pampelarbeit zu vergeben hat. Leider vergeblich. Naja...wir versuchen es weiter und fuhren danach zu den Seal Rocks.
Melbourne - St Kilda - 3rd Court...und was fuer einer!
Schlafplatz am Lake Hume
Blue Mountains - The Three Sisters
Blue Mountains
Blue Mountains - Fruehstuecksplatz
Sydney - Opera
Sydney - Harbour
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