Thursday, January 27, 2011

Einmal Melbourne und zurueck

Nachdem der Stephan nun schon wieder sehr fleissig war indem er Texte verfasst hat und Bilder hochgeladen hat, muss ich mich nun auch mal wieder um unseren Blog kuemmern.

Nachdem wir nun nach dem Kauf unseres Auto gen Mildura reisten um zu arbeiten sind wir ueber verschiedene Umwege wieder in Melbourne gelandet. Das war ein ganz schoener Hickhack aber zumindest sind wir bisher ganz froh ueber unsere Entscheidung. Aber nun erstmal der Reihe nach.

Die Arbeit in Mildura bestand aus dem "covern" also abdecken von Weinbaeumen- ich kann Euch sagen, dass war eine ganz schoen harte und schlecht bezahlte Arbeit. Demnach haben wir nach 4 Tagen entschieden dies nicht mehr zu tun und haben uns nach einer schier grenzenlosen, nicht enden wollenden Gehaltsverhandlung aus Mildura mit unseren neuen Reisefreunden Torsten (Freund aus Chemnitz), Philip und Waldemar verabschiedet. Nicht ganz legal aber das sieht uns als "Outlaws" und nach den ganzen Querelen sicher keiner nach :)

Nun hiess es auf nach Cobram, da war ich schon vor 7 Jahren mal Birnen ernten, eine fast 500km entfernte Stadt im Staat Victoria. Da sollte es angeblich Jobs fuer uns geben. *Pustekuchen* war der erste Gedanke am Montag gegen 7 Uhr. Da erfuhren wir das es im Moment auf der Farm keinen Bedarf gibt und wir zwar ruhig unsere Nummer hinterlassen koennten aber diese Woche nicht mit einem Anruf zu rechnen brauchen. Naja, gehts eben schon eher nach Melbourne zum Tennis.

Nach einem kurzen Intermezzo auf einer Pfirsischplantage -wir pflueckten nicht mal ein "Bin"- verabschiedeten wir uns an den Murray River zum entspannten Badespass um am naechsten Morgen gut erholt und vorallem gebraeunt nach Melbourne zu gelangen.

In der Zwischenzeit bekamen wir noch einen Anruf von P. Pullars Farm, dass wir nun doch am Montag, dem 31.1. da antanzen koennen und arbeiten. Gute Neuigkeiten folgen meistens den schlechten und so freuten wir uns nun noch ein wenig mehr.

Am Dienstag, dem 25.1. hiess es nun fuer Stephan, Torsten und mich den weiten Weg ( nur 220km) nach Melbourne zu starten um unserem Glueck in Bezug auf "Stadtarbeit" etwas auf die Spruenge zu helfen und um den Australian Open in der Finalwoche noch ein wenig naeher zu sein.

In Melbourne erneut angekommen uebernachten wir nun jeden Tag aufs Neue irgendwo, suchen uns Toiletten und Duschen genau wie Obdachlose und erfreuen uns eigentlich an diesem besitzlosen Leben. Voellig unvorstellbar wenn man uns so sehen koennte aber es fetzt wirklich wie bloede.

So, dass war es nun fuer meinen heutigen Beitrag. Der naechste wird sich sicher um unseren Besuch beim Herren 1/2 Final Match Murray gg. Ferrer, unserer hoffentlich bis dahin erfolgreichen Jobsuche und vielen weiteren spannenden Erlebnissen handeln.

Viele Gruesse aus Melbourne sendet Robert

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